{"id":219,"date":"2016-03-17T10:43:11","date_gmt":"2016-03-17T10:43:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brightspace.de:8888\/?p=219"},"modified":"2023-03-11T20:46:47","modified_gmt":"2023-03-11T20:46:47","slug":"16-03-2016-belgrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/transeuropaexpress.brightspace.de\/?p=219","title":{"rendered":"16.03.2016: Belgrad"},"content":{"rendered":"<p>In meiner ersten Nacht in Belgrad wurde ich mehrfach von lauter Musik gest\u00f6rt, die gegen 04:00 Uhr und 05:00 Uhr morgens durch das Fenster in mein Zimmer drang &#8211; den Beschreibungen nach kann man hier gut feiern; sogar Google schl\u00e4gt einem ein zus\u00e4tzliches Stichwort &#8222;Party&#8220; vor, wenn man nach Fotos von der Stadt sucht.<\/p>\n<p>Noch im Bett liegend h\u00f6rte ich nach dem Aufwachen morgens ein lautes Knacken im Sicherungskasten und stellte ein paar Minuten sp\u00e4ter fest, dass sich das Licht nicht anschalten lie\u00df. Der Strom war ausgefallen, das Duschen im fast stockfinsteren Badezimmer ein kleines Abenteuer und als ich mein Zimmer verlie\u00df, stellte ich fest, dass sich die T\u00fcr nicht mehr verriegeln lie\u00df. Es stank ein wenig nach verschmortem Plastik im Flur und ich war froh, dass nicht irgend etwas Feuer gefangen hatte. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und der Bitte, mein Zimmer mit einem Schl\u00fcssel abzuschlie\u00dfen, brach ich zu meiner letzten Stadtbesichtigung auf. Mein doch etwas sch\u00e4biger Eindruck vom vergangenen Abend hat sich nur teilweise best\u00e4tigt; es gibt in Belgrad zwar deutlich mehr h\u00e4ssliche Geb\u00e4ude in Altstadtn\u00e4he als in meinen zuvor besuchten St\u00e4dten, daf\u00fcr aber auch eine nette Fu\u00dfg\u00e4ngerzone \u0423\u043b\u0438\u0446\u0430 \u043a\u043d\u0435\u0437 \u041c\u0438\u0445\u0430\u0438\u043b\u043e\u0432\u0430 (Ulica Knez Mihailova) mit jeder Menge auch schon morgens total verrauchten Caf\u00e9s.<\/p>\n<p>Der Weg zu einem der Wahrzeichen der Stadt, der Burganlage \u041a\u0430\u043b\u0435\u043c\u0435\u0433\u0434\u0430\u043d (Kalemegdan) direkt an der M\u00fcndung der Save in die Donau, dauerte nur ein paar Minuten und die gr\u00fcne Anlage war bei Sonnenschein sch\u00f6n entlangzulaufen. Auf ihrer R\u00fcckseite gab es mehrere gut besuchte Kinderspielpl\u00e4tze und ich freute mich auch schon wieder auf meine Heimreise am n\u00e4chsten Tag.<\/p>\n<figure id=\"attachment_217\" aria-describedby=\"caption-attachment-217\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-217\" src=\"https:\/\/www.brightspace.de:8888\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/muendungsavedonau-300x199.jpg\" alt=\"M\u00fcndung der Save in die Donau von Festung Kalemegdan gesehen\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/transeuropaexpress.brightspace.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/muendungsavedonau-300x199.jpg 300w, https:\/\/transeuropaexpress.brightspace.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/muendungsavedonau.jpg 958w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-217\" class=\"wp-caption-text\">M\u00fcndung der Save in die Donau von Festung Kalemegdan gesehen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei Sonnenschein besuchte ich die weiteren Wahrzeichen der Umgebung, unter anderem das b\u00f6hmische Viertel \u0421\u043a\u0430\u0434\u0430\u0440\u043b\u0438\u0458\u0430 (Skadarlija), in dem es wieder eine Kneipengasse gab, wenn auch nicht eine so malerische wie die in Zagreb. Weiter ging es zum Dom des heiligen Sava, ein serbisch orthodoxer Kirchenbau, der mich ein wenig an die Hagia Sophia in Istanbul erinnerte. Man konnte sie wegen einer Baustelle leider nicht betreten und so schlenderte ich ein paar Stra\u00dfen hinab zu einem kleinen Marktplatz und weiter zu den zwei Pl\u00e4tzen \u0422\u0440\u0433 \u0440\u0435\u043f\u0443\u0431\u043b\u0438\u043a\u0435 (Platz der Republik) und \u0422\u0435\u0440\u0430\u0437\u0438\u0458\u0435 (Terazije), die beide mit zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten Belgrads geh\u00f6ren sollten. Sehr ansprechend fand ich sie allerdings nicht, vor allem der Terazije wirkte ein wenig wie der Steintorplatz in Hamburg.<\/p>\n<figure id=\"attachment_218\" aria-describedby=\"caption-attachment-218\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-218\" src=\"https:\/\/www.brightspace.de:8888\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/hlgsava-300x199.jpg\" alt=\"Dom des heiligen Sava\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/transeuropaexpress.brightspace.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/hlgsava-300x199.jpg 300w, https:\/\/transeuropaexpress.brightspace.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/hlgsava.jpg 964w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-218\" class=\"wp-caption-text\">Dom des heiligen Sava<\/figcaption><\/figure>\n<p>Abends, nach meinem regul\u00e4ren Besuch der hoteleigenen Sauna, ging ich ein letztes Mal essen. Es gab wie am Tag zuvor Pljeskavica, und ich stellte fest, dass die serbische K\u00fcche sich wirklich von der Kroatiens in Zagreb unterschied &#8211; zumindest basierend auf meiner kleinen Stichprobe w\u00e4hrend meiner Reise: Es gab rohe Zwiebeln als Beilage und zus\u00e4tzlich zum Pfeffer stand Chilipulver zum W\u00fcrzen auf dem Tisch. Am vorherigen Tag im Restaurant \u0417\u0430\u0432\u0438\u0447\u0430\u0458 passte allerdings die Musik im Hintergrund noch besser &#8211; statt Frank Sinatra dudelte dort volkst\u00fcmliche Musik, die ich zu Hause vermutlich sofort absstellen w\u00fcrde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meiner ersten Nacht in Belgrad wurde ich mehrfach von lauter Musik gest\u00f6rt, die gegen 04:00 Uhr und 05:00 Uhr morgens durch das Fenster in mein Zimmer drang &#8211; den Beschreibungen nach kann man hier gut feiern; sogar Google schl\u00e4gt einem ein zus\u00e4tzliches Stichwort &#8222;Party&#8220; vor, wenn man nach Fotos von der Stadt sucht. 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